Projektbeschreibung:
Errichtung eines Wohnhauses mit 33 Einheiten im 22. Wiener Gemeindebezirk. Gelegen zwischen Donaufelder und Leopoldauer Straße war die Lage vor der Donauregulierung von weit verzweigten Flussarmen und Auenlandschaften geprägt. Daher wurde mit heterogenen Lagerungsbedingungen und setzungsempfindlichen Bodenschichten geplant. Entsprechende Gründungsmaßnahmen wurden ausgeführt. Die Baulücke erfordert zum Bau der Tiefgarage und unter Berücksichtigung der Nachbarbebauung zusätzlich spezielle Sicherungsmaßnahmen der Baugrube.
Das Gebäude hat ein Untergeschoß und 5 oberirdische Wohnebenen. Weiters 2 zurückspringend Dachgeschosse.
Dem uneinheitlichen Straßenbild und der nach Norden zunehmend aufgelösten niedrigen Bebauung folgend, wurde diese Umgebung in der Straßenfassade aufgenommen. Die wechselnde Abfolge von Erkern, Balkonen und Terrassen bedingte in statischer Konsequenz überwiegend die Verwendung von Stahlbeton. Weiters war es so möglich auch Wände im Erdgeschoß als wandartige Träger auszubilden und weitgehend Unterzüge in der Garage unter dem Wohngebäude zu vermeiden. Dadurch konnte die Geschosshöhe und somit auch die notwendige Aushubkubatur reduziert werden.
In der Ausführung wurde durch den Einsatz von Doppelwänden und Elementdecken ein möglichst großer Anteil an Vorfertigung in der Planung berücksichtigt.
Auftraggeber: Z+P Liegenschaftsverwertungs GmbH
Architekt: Schuberth und Schuberth ZT GmbH
Fotos: Christoph Panzer http://www.christophpanzer.com